19.10.2026

Hamamatsu Photonics stärkt die Neutrinoforschung in der Antarktis

Hamamatsu Photonics unterstützt das IceCube-Neutrino-Observatorium bei seinem jüngsten Ausbau am Südpol. Fünf neue, bis zu 2.400 Meter tief im antarktischen Eis installierte Sensorstränge ergänzen die Forschungsanlage um mehr als 650 Photodetektoren und Kalibrierungsgeräte.

Eine zentrale Neuerung sind optische Module, in denen mehrere Photomultiplier-Röhren (PMTs) in einem Druckgehäuse integriert sind. Dadurch vergrößern sich die wirksame Detektionsfläche und die Winkelabdeckung. Das Observatorium kann so auch schwache Lichtsignale genauer erfassen, die bei der Wechselwirkung von Neutrinos im Eis entstehen. Das Upgrade soll insbesondere Messungen von Neutrinos mit niedrigerer Energie verbessern, präzisere Untersuchungen von Neutrinooszillationen ermöglichen und die Erkennung astrophysikalischer Ereignisse wie Supernovae unterstützen.

Hamamatsu Photonics arbeitet mit der IceCube-Kollaboration an der Leistungsoptimierung, Qualifizierung und Integration der Photodetektoren für den zuverlässigen Langzeitbetrieb unter extremen antarktischen Bedingungen.

„IceCube erweitert kontinuierlich die Möglichkeiten, Neutrinos zu messen und besser zu verstehen“, erklärt Dr. Florian Briechle, Sales Engineer – Academic bei Hamamatsu Photonics. „Wir unterstützen das Projekt mit maßgeschneiderter Photodetektor-Technologie und begleiten gemeinsam mit Wissenschaftlern und Ingenieuren deren Qualifizierung und Integration.“

IceCube ist in rund einem Kubikkilometer besonders klarem antarktischem Eis eingebettet. Das Observatorium erfasst schwache Lichtblitze aus Neutrino-Wechselwirkungen und liefert damit wichtige Erkenntnisse für die Astrophysik. Das aktuelle Upgrade schafft zugleich eine technologische Grundlage für künftige Erweiterungen wie IceCube-Gen2.

Ansprechpartner in Pressefragen

Hamamatsu Photonics Deutschland GmbH
Public Relations
Rita Fritsch
presse@hamamatsu.de

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