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F-Gas-Verordnung: Keine Panik bei Kältemittel R-23

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Weiss Technik ist und bleibt auch in Zukunft lieferfähig
 

München, 13.11. 2018 – Die nächste Stufe der EU-Kältemittelverordnung für fluorierte Treibhausgase (EU) Nr. 517/2014, besser bekannt als F-Gas-Verordnung, greift ab 2020 und verschärft die Auflagen für Hersteller von Anlagen mit FKW-Kältemitteln deutlich. Darüber hinaus bringt sie Änderungen für Betreiber von Bestandsanlagen und deren Prüf- und Dokumentationspflichten. Durch die Quotenregelung nach CO₂-Äquivalenten ist davon auszugehen, dass sich das Kältemittel R-404A weiter verknappen und der ohnehin schon enorm gestiegene Preis für R-23 weiter steigen wird. Weiss Technik hat vorgesorgt und bietet seinen Kunden weiterhin die Betriebssicherheit für ihre Anlagen.
 

Nächste Stufe der Kältemittelverordnung gilt ab 2020

Wie den meisten Anlagenherstellern und Kunden mittlerweile bekannt sein dürfte, werden die Auflagen für Hersteller von Anlagen mit FKW-Kältemitteln ab dem 1.1.2020 weiter verschärft. Anlagen mit Kältemitteln, die ein Global Warming Potential – den sogenannten GWP-Wert – von mehr als 2.500 haben, sind dann verboten. Damit ist das aktuell gängigste Kältemittel R-404A in Neuanlagen nicht mehr zugelassen, der Service für derartige Anlagen ist nur noch mit Einschränkungen erlaubt. Ausnahmen gelten weiterhin für Anlagen mit dem Kältemittel R-23 und einer Kälteleistung von unter -50°C sowie Anlagen im militärischen Bereich.

Parallel zu den neuen Auflagen greift auch die nächste Stufe der Quotenregelung. Diese legt fest, dass ab 2020 nur noch 63% der Kältemittelmenge von 2015 erlaubt sind. Berechnungsgrundlage dafür ist das CO₂-Äquivalent. Verknappung und Preissteigerungen bei bestimmten Kältemitteln sind die Folge dieser Regelung. So ist R-404A bereits jetzt in Europa kaum noch zu bekommen, der Preis für R-23 hat sich innerhalb kürzester Zeit nahezu verzehnfacht.
 

Intensive Suche nach neuen Kältemitteln

Die Suche nach alternativen Kältemitteln läuft auf Hochtouren. Da die neuen Kältemittel oft etwas weniger leistungsfähig sind als die alten, sind technische Veränderungen am Kältekreislauf nötig, damit die Performance erhalten bleibt. Derzeit werden viele Bestandsanlagen von R-404A auf R-452A umgerüstet. Das funktioniert gut, denn für die Umrüstung sind oft nur kleine Änderungen notwendig. Mit R-449A steht ein weiteres Kältemittel zur Verfügung, das als Ersatz für R-404A verwendet wird; es erreicht zuverlässig Werte von bis zu -40 °C. Allerdings ist die Wärmekompensation von R-449A im Vergleich zu R-404A geringer, daher dauert es etwas länger bis die gewünschte Niedrigtemperatur erreicht ist. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass eine möglichst lineare Abkühlrate, wie etwa in IEC 60069-2-38 gefordert, im Toleranzband weiter erreicht wird. Ist ein größerer Leistungsbereich erforderlich, sollte auf eine kaskadierte Kälteanlage umgestiegen werden. Bei Anlagen mit zweistufigen Verdichtern lohnt sich die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit wegen des oft höheren Energiebedarfs.

Forschung sucht nach Alternativen für R-23

Bei R-23 sieht es derzeit etwas anders aus: Ein adäquater Ersatz ist noch nicht verfügbar. CO₂ eignet sich grundsätzlich zwar als Alternative zu R-23, der Einsatz lohnt sich wegen der erhöhten Kosten für Komponenten jedoch nur in Großanlagen und nur bis circa -45°C. So erfordert die Überwachung der stark erhöhten Anlagendrücke oft eine Notstromversorgung, zumindest aber sehr große Druckausgleichsbehälter. Da der kritische Punkt bei CO₂ bei -56°C liegt, ist die Vermeidung von Schneebildung im Kältekreislauf aufwendig und beschränkt den Einsatz auf Anwendungen bis maximal -50°C. In diesem Bereich sinkt auch die Wärmekompensation auf einige hundert Watt.
Natürlich wird seit einiger Zeit und unter Hochdruck auch an Alternativen für R-23 geforscht. Wie auch R-23 darf das Ersatz-Kältemittel weiterhin weder brennbar – auch bei Leckagen – noch toxisch sein oder korrosiv wirken.
 

Zuverlässiger Partner ohne Versorgungsengpässe

Weiss Technik ist vorbereitet auf die neue Situation: Als erster Hersteller von Umweltsimulationsanlagen hat das Unternehmen bereits Ende 2016 die ersten Neuanlagen auf R-449A umgestellt; seit 2018 werden alle Standardanlagen mit diesem Kältemittel ausgeliefert. Auch die Versorgung mit R-23 hat Weiss über langfristige Lieferverträge, ein eigenes R-23-Lager und eine Recycling-Anlage sichergestellt. Darüber hinaus beteiligt sich Weiss Technik an diversen Forschungsvorhaben für einen R-23-Ersatz und ist davon überzeugt, dass langfristig eine sichere, zuverlässige und performante Alternative gefunden werden kann.
 

Erfahren Sie mehr über das Thema Kältemittel. Besuchen Sie uns in Halle A3, Stand 432.
 

Weitere Informationen unter www.weiss-technik.com

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Gerlinde Schowalter
Leitung Markenauftritt
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Weiss Technik Unternehmen
Greizer Straße 41 - 49
35447 Reiskirchen
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gerlinde.schowalter@weiss-technik.com
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